Die Bremse eines Autos funktioniert über die Bremsscheiben, die von innen gegen die Felgen gepresst werden. Hierbei entsteht sowohl Wärme- als auch Verformungsenergie. Je mehr Energie die Bremsen freisetzen können, desto schneller ist die Bewegungsenergie des Autos verringert und das Fahrzeug stoppt. Da allerdings nicht die gesamte Bewegungsenergie in Wärme umgesetzt werden kann (die Wärme müsste auch abgeführt werden können, damit die Reifen nicht schmelzen), nutzen die Bremsscheiben sich auch ab. Bei der Verformung der Scheibe werden stets einige Partikel von der Oberfläche abgerieben, wodurch das Auto zwar schneller langsamer wird, die Bremsscheibe aber auch dünner.
Die Bremsscheiben sind aus einem Material gefertigt, das eine besonders gute Reibung erzeugt. Sind die Scheiben aufgebraucht, drückt man beim Bremsvorgang Metall auf Metall. Man erkennt dies am schleifenden Geräusch, das dann beim Bremsen entsteht. Tritt dieses Geräusch auf, ist es allerhöchste Zeit die Bremsscheiben erneuern zu lassen. Ohne das reibungsintensive Material der Bremsscheibe kann das Auto nur noch schwer zum Stehen gebracht werden. Im normalen Verkehr fällt dies kaum auf. Man muss vielleicht fester auf das Bremspedal treten, doch bei einer langsamen Entschleunigung tun die abgenutzten Bremsen oft noch ihren Dienst. Muss man allerdings plötzlich bremsen, weil zum Beispiel ein Tier oder gar ein Kind in den Weg läuft, hat man mit abgenutzten Bremsen keine Chance den Unfall zu verhindern. Der Bremsweg verdoppelt sich bei gleicher Geschwindigkeit. Eine regelmäßige Kontrolle der Bremsbeläge ist daher die oberste Pflicht jedes Autofahrers.