Schnarchen ist bei vielen Menschen ein bekanntes Problem. Entweder man ist selbst betroffen oder man muss mit einem schnarchenden Menschen in einem Raum schlafen. Meist merkt der Schnarcher selbst nichts von den Auswirkungen, da es ihn gewöhnlich nicht vom Schlafen abhält. Seine Mitmenschen hindert er durch die lauten Geräusche allerdings oft am Einschlafen. Es gibt aber auch starke Fälle, in denen das Schnarchen mit einer mangelnden Sauerstoffversorgung einhergeht und so den Betroffenen aufweckt. Dies kann auch gesundheitliche Schäden wie einen hohen Blutdruck und ein steigendes Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall mit sich führen.
Die Betroffenen versuchen bisweilen zahlreiche Mittel gegen Schnarchen aus, die am Markt angeboten werden. Auch wenn sie nicht bewusst unter ihrem Problem leiden, so empfinden es doch viele Menschen als unangenehm, ihre Mitmenschen zu belästigen und vom Schlaf abzuhalten. Oft fällt es jedoch schwer, eine Behandlung zu finden, die tatsächlich wirkt. Angeboten werden beispielsweise Schienen, die man sich in den Mund legt oder Binden, die den Mund geschlossen halten, für Personen, die mit offenem Mund schnarchen. Auch eine Verstärkung des Atmens durch die Nase, mittels einer Nasenklammer oder einem Nasenpflaster, stellt das Schnarchen in manchen Fällen ab oder verringert es. Oft hilft auch schon eine Veränderung der Schlafgewohnheiten. Durch spezielle Kissen kann man die übliche Liegeposition, die nicht selten für die Entstehung des Schnarchens verantwortlich ist, verändern. Des Weiteren wird empfohlen, vor dem Schlafen keinen Alkohol zu sich zu nehmen sowie auf Medikamente, darunter auch Schlaftabletten, zu verzichten. Ein weiterer Punkt ist das Körpergewicht. Da oft übergewichtige Menschen an dem Problem des Schnarchens leiden, sollte hier verstärkt auf ein gezieltes Abnehmen hingearbeitet werden.
Helfen derartige Selbstmaßnahmen nicht, sollte man zunächst einen Arzt aufsuchen. Er kann nach körperlichen Beschwerden suchen und gegebenenfalls Medikamente verschreiben. Manchmal begründet sich Schnarchen zum Beispiel in einer Kieferhöhlenentzündung oder in einer Allergie gegen Hausstaubmilben oder Bettfedern. Es gibt auch einige homöopathische Mittel, die die Behandlung des Schnarchens zum Ziel haben. Als letzten Schritt wählen manche Betroffene einen chirurgischen Eingriff. Man kann den Gaumen und die Rachenschleimhaut straffen und das Gaumenzäpfchen oder die Mandeln herausnehmen. Solche Eingriffe sind allerdings in der Regel nicht mehr rückgängig zu machen. In manchen Fällen zeigen sie Erfolge, in anderen bleiben aber auch andauernde Nebenwirkungen, wie Schluckbeschwerden, zurück.