Fahrradtouren haben einen ganz besonderen Reiz.Gemächlich durch die Landschaft radeln, mal hier und mal dort anhalten, für viele Menschen eine schöne Art ihre Freizeit zu verbringen. Aber nicht nur der Tagesausflug ist interessant, auch ein Fahrradurlaub kann zur Attraktion werden – freiwillig aber manchmal auch unfreiwillig. Wer seinen Fahrradurlaub plant, der steht nicht nur vor dem Problem, wie viel er an Kleidung etc. auf seinem Drahtesel transportieren kann, auch die Route will exakt geplant sein. Gerade bei langen Fahrten kann ein unfreiwilliger Umweg nicht nur frustrieren, er kann auch die Kräfte Übergebühr beanspruchen.
Hier hilft ein Fahrrad GPS, große Umwege zu vermeiden. Es gibt inzwischen sehr gut ausgebaut Fahrradfernwanderwege, die auch in den Spezialkarten entsprechend ausgewiesen sind. Nur mit Kartenmaterial unterwegs zu sein, hat aber auch seine Tücken. So mancher Fahrradfahrer ist schon an seiner Abzweigung vorbeigefahren und stellte erst nach einer längeren Strecke fest, dass der Weg eigentlich nicht der sein ist. Zu Beginn einer langen Tour stellt das in der Regel kein Problem dar, die Kräfte sind noch ausreichend vorhanden, gegen Abend oder nach mehreren Tagen kann dies sehr ärgerlich werden. Natürlich hat eine Nacht im Heuschober auch sein besonders Flair – sofern der Radler einen benutzbaren findet, aber nach einem ganzen Tag im Sattel ist die Anziehungskraft eines Bettes doch eindeutig höher. Nicht nur, dass Heu ohne entsprechende Abdeckung sehr unangenehm „pickst“, auch sind die Mitbewohner eines Heustadels nicht jedermanns Sache. Abgesehen davon, Dusche, wärmendes Oberbett und eventuell ein Restaurantbesuch sind nach einem langen Tag auch nicht wirklich zu verachten. Wer ein Handy mit GPS mit sich führt, kann eventuell eine unfreiwillige Nacht im Freien noch umgehen, sollte er mit dieser Hilfe vor Einbruch der Dunkelheit wieder den richtigen Weg findet. Solche Abenteuer bleiben dem Besitzer eines Fahrrad GPS erspart, funktioniert es doch ähnlich wie ein normales Navigationsgerät und sagt rechtzeitig dem Radler, wo er abzubiegen hat. So kann der Tourenfahrer sicher sein, zeitnah sein Ziel ohne unfreiwillige Umwege zu erreichen.