Ein Todesfall ist für die Angehörigen immer schwierig, und jeder geht mit der Trauer anders um. Während einige aktiv den Kontakt und die Ablenkung durch andere Menschen suchen, ziehen sich andere zurück und möchten am liebsten von niemandem gestört werden. Um sein Beileid auszudrücken, ist es Sitte, den Angehörigen eine Kondolenzkarte zu schicken. Telefonanrufe sollte man, wenn man den Hinterbliebenden nicht besonders nahe steht, unterlassen. Es lässt sich schwer einschätzen, ob der Trauernde diese mündlichen Beileidsbekundungen überhaupt wünscht. Daher ist es besser, eine Karte zu schicken, es sei denn, man kennt den Trauernden und/oder den Verstorbenen sehr gut.
Doch Beileid wünschen kann nicht jeder aus dem Stehgreif. Es fällt in solchen Situationen vielen Menschen besonders schwer, ihre Gedanken und tröstenden Grüße in Worte zu fassen. Wer hier eine Anregung benötigt, der kann sich zum Beispiel im Internet umsehen. Mithilfe einer Suchmaschinenanfrage findet man schnell passende Seiten, die Anregungen für Beileidskarten liefern können. Neben den Grüßen und Wünschen kann man beispielsweise auch Sprüche, Zitate oder Gedichte verwenden, die zur Situation oder zu dem Verstorbenen passen. Dabei sollte man jedoch immer pietätvoll vorgehen und auf die Gefühle der Angehörigen Rücksicht nehmen. Kannte man den Verstorbenen z. B. als einen sehr heiteren Menschwen, der immer für einen guten Gag zu haben war, empfinden seine Angehörigen dies vielleicht ganz anders und können mit entsprechenden Hinweisen nicht viel anfangen. Deshalb sollte man eher schlicht, ehrlich und mitfühlend formulieren.